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    Coronavirus - eine Gefahr auch für Hunde?

    Hund Coronavirus

    Die Medien überschlagen sich derzeit mit neuen Infos über das Coronavirus, offiziell als CoVid-19 bekannt, es vergeht kaum eine Stunde in der wir nicht neue Zahlen und Erkenntnisse präsentiert bekommen.

    Dabei geht es ausschließlich um die Viruserkrankung beim Menschen, aber wir fragen uns natürlich, ob und wie es sich auch auf unsere Hunde übertragen kann.

    Was heißt Corona beim Hund?

    Coronaviren sind schon lange bekannt und finden sich bei verschiedenen Erkrankungen, wie z.B. auch bei Durchfällen, die den Hund betreffen. Hier muss man allerdings klar unterscheiden, denn Corona ist nicht Corona! Sollte man also einen Befund einer Kotprobe des Hundes vom Tierarzt erhalten und dieser enthält den Hinweis auf Coronaviren, ist es kein Grund in Panik auszubrechen. Die bereits bekannten Coronaviren bei Hunden sind zwar schlimm und können teils lebensgefährlich werden, haben aber nur im Entferntesten mit dem Coronavirus, welches die Lunge befällt und aktuell in den Medien diskutiert wird zu tun.

    Das Coronavirus wie wir es aus den Medien kennen befällt wie gesagt die menschliche Lunge, ist hochgradig ansteckend und kann unter Umständen auch tödlich enden.

    Hunde in Wuhan als Träger von Corona zurückgelassen

    Die chinesische Stadt Wuhan mit 11 Millionen Einwohnern, welche als Epizentrum der Corona-Epidemie gilt, ist wie leergefegt. Kurz vor Abrieglung der Stadt flüchteten viele Bewohner Hals über Kopf aus der Region und ließen ihre Haustiere zurück. Nicht nur, weil es schnell gehen musste, sondern auch, da sich das Gerücht hält Hunde und auch Katzen würden das Virus auf den Menschen übertragen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) teilte zwischenzeitlich aber ganz klipp und klar mit, dass es bis jetzt keinerlei Hinweise auf die Übertragung zwischen Menschen und Tieren gäbe. Also streunen nun in der ganzen Stadt Wuhan geschätzt 50.000 herrenlose Hunde und Katzen herum, viele wurden auch in Wohnungen zurückgelassen und würden ohne den unermüdlichen Einsatz einiger Tierschützer womöglich verhungern.

    Fazit

    Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf eine potentielle Gefahr des Coronavirus für unsere Hunde. Spricht man von Coronaviren bei Hunden, ist die blutige Durchfallerkrankung gemeint und nicht das Lungenleiden, für das die gefährlichen Coronaviren beim Menschen verantwortlich sind.

    Solange die WHO (Weltgesundheitsorganisation) keine anderen Informationen über die Coronaepidemie und eine mögliche Übertragung von uns Menschen auf unsere Tiere gemeldet wird, brauchen wir uns dazu keine Sorgen machen.

    Hund in Hong-Kong positiv auf Coronavirus getestet

    Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gaben die Behörden aus Hongkong am Freitag bekannt, dass es einen am Coronavirus erkrankten Hund gibt, welcher unter Quarantäne gestellt wurde. Nachdem ein Hund eines infizierten Corona-Patienten leicht Positiv im Bereich der Atemwege getestet wurde, gehen die Behörden mit der Quarantäne auf Nummer sicher.

    Der Hund zeigte keine Symptome des Corova Virus CoVid-19.

    Die Abteilung für Landwirtschaft, Fischerei und Naturschutz (AFCD) teilte mit, dass sie weitere Tests durchführen wird, um die Probe zu bestätigen und eine umweltbedingte Verunreinigung auszuschließen.

    „Derzeit gibt es in der AFCD keine Beweise dafür, dass Heimtiere infiziert werden können … oder eine Infektionsquelle für Menschen darstellen können“, heißt es in einer Erklärung.

    Lt. WHO (Weltgesundheitsorganisation) heißt es weiterhin, dass es bislang keine Hinweise dafür gibt, dass Haustiere mit dem Coronavirus infiziert werden können.

    Hunde und Quarantäne

    Stand jetzt ist der Infektionsschutz in Deutschland Ländersache, das heißt, die einzelnen Bundesländer können unabhängig einzelne Schritte anordnen. Eine Quarantäne für möglicherweise infizierte Personen würden somit durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet werden. Was wir salopp Hausarrest nennen, ist rechtlich gesehen eine häusliche Quarantäne, welche bei „einem naheliegenden Verdacht“ lt. Bundesgesundheitsministerium, auf eine Infektion durch das Coronavirus durch eben diese Gesundheitsämter auf Länderebene verhängt werden kann. Die Quarantäne kann auch gegen den Willen der Betroffenen verhängt werden, kann gerichtlich vollstreckt und wird bei Missachtung mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet.

    Wird einem Hundebesitzer in Deutschland also zu häuslicher Quarantäne verhängt, wird es nur ohne eigenen Garten problematisch. Denn wo soll der Hund sein Geschäft verrichten, wenn nicht bei der Gassirunde? Man muss also eine Person finden, die nicht unter häuslicher Quarantäne steht und regelmäßig bereit ist die Gassirunden zu übernehmen. Alternativ bliebe noch eine Tierpension oder auch das nächstgelegene Tierheim, um den Hund für die Zeit der Quarantäne unterzubringen. Vielleicht ist es auch möglich, den Hund für die Zeit ganz einem Bekannten zu überlassen.

    Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren

    Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren meldepflichtig werden sollen. In verschiedenen Ländern waren jeweils Einzelfälle von Hauskatzen aus Corona betroffenen Haushalten bekannt geworden, die positiv getestet wurden. Fallberichte gibt es auch für Tiger und Löwen aus einem Zoo in den USA. Weltweit gibt es bislang 15 gemeldete Infektionen bei gehaltenen Tieren.

    Bundesministerin Julia Klöckner: „Bei der Bekämpfung von Corona können wir nicht auf Erfahrungen und Expertenwissen zurückgreifen – den Umgang damit lernen wir in Echtzeit. Mehr Wissen schützt uns. Umso wichtiger also, die Forschung in vielen Lebensbereichen voranzutreiben, um Erkenntnisse zu gewinnen. Das machen wir mit der Meldepflicht: Sie ist – auch international – von großer Bedeutung für die Wissenschaft, um Informationen zu Übertragung, Vorkommen und Ausbreitung von Corona zu erhalten. Für die Prävention und eine frühzeitige Bekämpfung des Virus ist das unerlässliche Voraussetzung. Unser Friedrich-Loeffler-Institut bietet hierfür beste Bedingungen. Es ist weit über die Grenzen Deutschlands anerkannt für seine Spitzenforschung.

    Klar betonen möchte ich aber: Es besteht für Haustierhalter keine Pflicht, ihre Tiere testen zu lassen! Das ist nur sinnvoll, wenn das Tier klinische Symptome zeigt.“

    Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI: „SARS -CoV-2 ist ein zoonotischer Erreger und so ist es wichtig, auch die Rolle von Tieren bei der Epidemiologie der Infektion zu untersuchen und besser zu verstehen. Hierzu hilft die Meldepflicht.“

    Ziel der neuen Meldepflicht

    • Antworten auf weitergehende und noch ungeklärte Fragen über Vorkommen und Ausbreitung von Corona-Infektionen bei Haustieren liefern.
    • Einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei Tieren in Deutschland vermitteln und so zu neuen epidemiologischen Erkenntnissen beitragen.
    • Dazu beitragen, zukünftig Risiken in Bezug auf die Gesundheit von Tier und Mensch frühzeitig zu erkennen und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen anzuwenden
    • Außerdem ist es dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft möglich, dann die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die EU-Kommission über bestätigte Fälle von Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren in Deutschland zu informieren.

    Hintergrund

    Meldung und Meldeweg

    Die Maßnahmen bei einem positiven Untersuchungsergebnis sollten mit dem behandelnden Tierarzt und der Veterinärbehörde bzw. dem Gesundheitsamt vor Ort abgestimmt werden.

    Eine Meldung umfasst:

    • Das Datum der Feststellung,
    • die betroffene Tierart,
    • den betroffenen Bestand,
    • den betroffenen Kreis oder die kreisfreie Stadt

    Meldeweg:

    • Der Tierarzt oder das Labor melden an die zuständige Behörde.
    • Diese melden wöchentlich an das Bundeslandwirtschaftsministerium –  unter Verwendung des EDV-Programms „TierSeuchenNachrichten-System“.
    • Das „TierSeuchenNachrichten-System“ wurde am Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts entwickelt und wird dort betrieben.
    • Sie wird auch bei der Seuchenbekämpfung und zur wissenschaftlichen Datenauswertung genutzt.
    • Nutzer sind die Veterinärbehörden auf allen Ebenen einschließlich des FLI und unseres Ministeriums.

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