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    Ohren beim Hund reinigen

    Ein Hund mit großen Ohren sitzt auf einer Wiese

    Die Ohren eines Hundes sollte man, ganz gleich ob Schlapp- oder Stehohren, sich einmal wöchentlich genauer anschauen.

    Nicht nur, dass die regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Ohren die Bindung zwischen Hund und Halter stärkt, sie muss auch zur Pflegeroutine werden. Das Begutachten, das Berühren und schließlich auch die Reinigung sollten für den Hund vom Welpenalter an zu einem der angenehmen Dinge gehören, die einfach dazugehören. Schon von Tag eins des Einzuges in das neue Zuhause, sollte täglich einmal ein genauer Blick in die Ohren geworfen werden. Das hat einmal den Grund es zur Normalität zu machen, die Ohren des Hundes zu reinigen und einmal da es auch etwas ganz Natürliches, denn unter Hunden ist es normalste der Welt die Ohren des anderen zu säubern. Zudem ist ein regelmäßiger Blick in die Ohren unerlässlich, da sich dort nicht selten Erreger, Milben und auch Grannen festsetzen können, was weitreichende Folgen haben kann. Die Ohren sollten also unbedingt in die Pflegeroutine einbezogen werden.

    Was ist am Ohr des Hundes besonders?

    Das Ohr eines Hundes, zählt mit zu den wichtigsten Sinnesorganen unserer Vierbeiner. Mit den Ohren Kommunizieren sie untereinander, stabilisieren ihr Gleichgewicht und vor allem ist dort das äußerst ausgeprägte und sensible Gehör eines Hundes platziert. Das Ohr des Hundes besteht im Grunde aus drei Teilen. Dem Außenohr, dem Innenohr und dem Mittelohr. Hunde hören um ein Vielfaches besser, als wir Menschen. Wir können uns kaum vorstellen, wie und vor allem welche Geräusche ein Hund alles wahrnehmen kann.

    Man kann es mal selbst ausprobieren! Einfach in einen anderen Raum gehen, als der Hund sich gerade aufhält und flüsternd seinen Namen sagen, ein Hund wird es hören und angelaufen kommen!

    Keinesfalls mit einem Wattestäbchen in das Ohr gehen! Es kann zu Verletzungen des Trommelfells kommen oder der Schmutz wird weiter in das Ohr hineingeschoben! Beim Tierarzt sind spezielle Ohrenreiniger erhältlich, diese sind aber nur bei stark verschmutzten Ohren nötig. Die meisten Ohrenreiniger für Hunde werden in den Gehörgang gegeben, wirken dort etwa 60 Sekunden, in denen man das Ohr mit dem Daumen zudrücken muss. Danach wird die austretende Flüssigkeit mit einem Wattebausch aufgefangen.

    Was ist am Ohr des Hundes besonders?

    In erster Linie muss man nicht immer bei der Reinigung des Hundeohrs nachhelfen. Ein regelmäßiger Blick reicht bei vielen Vierbeinern schon aus. Hunde haben in der Regel ausreichend Ohrenschmalz, welcher für den Abtransport von Schmutz in den Ohren verantwortlich ist. Dieser gelangt dann langsam vom inneren des Ohres in Richtung Ohrmuschel und wird durch schütteln des Hundes einfach herausgeschleudert. Feine Schutzhaare im Ohr sorgen, wie der Name schon sagt, für Schutz und so gelangt Schmutz nicht direkt ins Ohr. Der Schmutz bleibt in den Härchen hängen und schleudert sich beim nächsten Schütteln wieder mit heraus.

    Als Hundehalter sollte man aber trotzdem immer einen Blick in die Ohren werfen, da durch die Zucht verschiedenster Hunderassen diese Fähigkeit der Selbstreinigung der Ohren bei einigen Rassen leider auf der Strecke geblieben ist. Die Folgen können Krankheiten sein, die sowohl das Innen- als auch das Außenohr betreffen.

    Wie reinigt man die Ohren des Hundes am besten?

    Wer stets ein Auge auf die Ohren seines Hundes hat und bei möglichen Verschmutzungen unterstützend eingreift und die Ohren reinigt, macht es am besten. Lange warten oder zu große Abstände zwischen den Kontrollen können Krankheiten zur Folge haben, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

    Stellt man bei einem Blick in die Ohren des Hundes nichts fest, braucht man auch nichts weiter zu machen. Die selbstreinigenden Eigenschaften des Hundeohrs funktionieren also gut und es braucht nichts weiter gemacht werden.

    Sollte man aber viel Ohrenschmalz feststellen, muss nachgeholfen werden, um schlimmerem vorzubeugen. Wenn man bereits im Welpenalter angefangen hat zu üben und es dem Hund nichts ausmacht die Ohren gereinigt zu bekommen, reicht es einmal wöchentlich die Ohren des Hundes zu reinigen.

    Ein Reinigungspad speziell zur Ohrenreinigung von Hunden oder z.B. ein Babyfeuchttuch ohne Zusatzstoffe eignen sich am besten für die Reinigung. Einfach über den Zeigefinger stülpen und vorsichtig die Ohr-Innenseite des Hundes säubern. So lassen sich Ablagerungen leicht und schnell entfernen. Auf keinen Fall sollten Wattestäbchen benutzt werden, um die Hundeohren zu reinigen. Diese würden lediglich das Ohrenschmalz weiter in den Gehörgang schieben und so für Verstopfungen sorgen. Was im schlimmsten Fall weitere Probleme wie eine Ohrenentzündung beim Hund verursacht.

    Wessen Hund viel Ohrenschmalz hat und sich nicht gerne die Ohren mit einem Tuch reinigen lässt, kann auch zu speziellen Ohr-Reinigern greifen. Diese werden einfach in das Hundeohr geträufelt und von außen einmassiert. Der Hund wird sich anschließend schütteln und so das Ohrenschmalz und andere Verschmutzungen herausschleudern. Empfehlenswert ist hier z.B. der nicht reizende Ohrenreiniger speziell für Hunde. Lässt der Hund absolut niemanden an seine Ohren, kann man sich Unterstützung von einer anderen Person holen, um die Ohrenreinigung durchzuführen. Darauf verzichten sollte man keinesfalls, denn das kann weitreichende gesundheitliche Folgen haben.

    Welche Hunde sind gefährdet für Ohrenprobleme?

    Es gibt Hunde, die eher von Problemen mit den Ohren betroffen sind als andere, bestimmte Rassen, aber auch Mischlinge können also besonders gefährdet sein.

    Langhaarige Hunde

    Hunde mit langem Fell neigen oft dazu, dass dieses ihren sensiblen Gehörgang abdeckt oder gar verstopft. Das führt dazu, dass im Gehörgang des Hundes keine Luftzirkulation stattfinden kann. Außerdem ist ein natürliches Herausschleudern von Ohrenschmalz mittels natürlichem schütteln durch das dichte Fell am und im Ohr schwer oder gar nicht möglich. Diese Tatsache bietet Keimen, Milben, Zecken und anderem die optimalen Bedingungen, um sich festzusetzen und so Entzündungen zu begünstigen.

    Schlapp- und Knickohren

    Die Ohren hängen über dem Ohrinneren, allein diese Tatsache begünstigt eine schlechtere Luftzirkulation im Ohr und bietet somit ein optimales Milieu im Ohr des Hundes um Viren, Bakterien und Pilze gedeihen zu lassen.

    Ohrenkrankheiten

    Ein Hundeohr kann eine Vielzahl von verschiedenen Krankheiten zeigen, einige mögliche Krankheiten und Störungen am und im Hundeohr sind:

    Ohrenentzündung (Otitis)

    Die Ohrenentzündung beim Hund ist die wohl bekannteste Krankheit, die das Hundeohr hervorrufen kann. Am ehesten bemerkt man eine Entzündung der Ohren beim Hund am üblen Geruch. Schaut man dann etwas genauer hin, zeigt sich ein geröteter Gehörgang und dunkles Ohrenschmalz.

    Symptome
    • Hund kratzt mit der Pfote am/ im Ohr
    • Der Kopf wird schräg gehalten
    • Schüttelt sich häufig
    • Reibt die Ohren am Teppich
    • Die Ohren fühlen sich heiß an
    • Jault
    • Unruhiges und teils aggressives Verhalten
    Ursachen

    Die Gründe für eine Ohrenentzündung bei Hunden können sehr vielfältig sein. Angefangen von anatomischen Gegebenheiten wie Knickohren oder zu viel Fell im Bereich der Ohren, über Pilze, Bakterien, Viren und Bakterien bis hin zu Fremdkörpern wie z.B. Grannen können ursächlich für eine Entzündung sein. Aber auch Allergien und Unverträglichkeiten können unbeachtet zu einer Ohrenentzündung beim Hund führen.

    Folgen

    Eine nicht behandelte Ohrenentzündung beim Hund kann zum kompletten Verlust des Gehörs führen. Das Innenohr kann durch die Ohrenentzündung so stark geschädigt werden, dass Gleichgewichtsstörungen auftreten können. Der Gesichtsnerv kann so sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, dass Lähmungen und Missempfindungen die Folge sein

    Ohrmilben

    Ohrmilben bei Hunden sind keine Seltenheit, umso wichtiger ist es als Hundehalter zu wissen, wann möglicherweise Ohrmilben im Spiel sein können und geeignete Gegenmaßnahmen treffen zu können.

    Symptome
    • Haarausfall
    • Verkrustungen im Ohr
    • Hautabschürfungen
    • Rötungen
    • Hund kratzt extrem mit der Pfote am/ im Ohr, der Hund kommt dadurch nicht zur Ruhe
    Ursachen

    Ohrmilben werden von Tier zu Tier übertragen, hier kann es sogar zu einer Übertragung von Katze auf Hund und umgekehrt kommen. Ohrmilben sind nicht Wirtsbezogen und können so wochenlang außerhalb überleben.

    Folgen

    Werden die Ohrmilben beim Hund nicht bekämpft, kann es aufgrund des starken Juckreizes zu Haarausfall, Rötungen und Verkrustungen kommen. Infolgedessen kann es u einer Ohrenentzündung kommen.

    Blutohr (Othämatom)

    Ein Blutohr beim Hund ist ein Bluterguss. Es sammelt such Blut entweder am Ohrknorpel oder zwischen der Haut und der Knorpelschicht des Ohres. Häufig ist die Innenseite eines Ohres betroffen, seltener die Außenseite.

    Symptome
    • Schwellung am Ohr
    • Die Schwellung lässt sich mit den Fingern eindrücken
    • Häufiges Kopfschütteln
    • Hund kratzt mit der Pfote am/ im Ohr
    • Schiefhalten des Kopfes
    • Bei hellhäutigen Hunden färbt sich die betroffene Stelle rot
    Ursachen

    Meist wird das Blutohr beim Hund durch eine Erkrankung der Ohren ausgelöst. Liegt z.B. eine juckende Ohreninfektion vor und der Hund kratzt sich vermehrt und schüttelt seinen Kopf, werden kleine Blutgefäße im Ohr verletzt und das Blut sammelt sich. Eine andere Ursache für das Blutohr kann eine Verletzung am Ohr sein, welche z.B. beim Spielen mit anderen Hunden verursacht werden kann. Auch Autoimmunerkrankungen bei Hunden können ursächlich für ein Blutohr sein, wie genau sich das auswirkt ist bislang allerdings nicht erforscht.

    Folgen

    Ein Blutohr ist für den Hund äußerst schmerzhaft und führt zu Bewegungsunfähigkeit des Hundeohrs, was für die Kommunikationsfähigkeit unter Hunden fatal ist. Deformierungen der Ohrmuschel (Blumenkohlohr), welche nur durch eine Operation behandelt werden können wäre eine Folge. Ohrenentzündungen werden bei einem bestehenden oder nicht richtig abgeheilten Blutohr begünstigt.

    Fremdkörper im Ohr

    Nicht selten landen Fremdkörper im Hundeohr. Dies können z.B. Grannen, Grassamen oder Gerstenähren sein, wobei es tatsächlich durch jedes kleine Teil, welches einem einfällt und uns Hundeohr passen könnte verursacht werden kann.

    Symptome
    • Starkes Kopfschütteln
    • Reiben und Kratzen mit den Pfoten am/ im Ohr
    Ursachen

    Fremdkörper können so ziemlich immer in das Ohr eines Hundes gelangen. Grannen sind hier wohl am bekanntesten und auch am Gefährlichsten, da diese sich in der Haut verhaken können.

    Folgen

    Wird der Fremdkörper nicht entfernt, kann es zu Entzündungen und damit einhergehenden Folgen, wie Taubheit, Gleichgewichtsstörungen und Nervenschäden am Gesichtsnerv kommen.

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